Willkommen NABU Gruppe Roßbach e.V.

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


Erfahren Sie mehr über uns!

 

 

 


Pflanzung von Obstbäumen am 12. März 2016

 

 

Am 12. März 2016 wurden durch 10 Mitglieder unseres Ortsverbandes 2 Streuobstwiesen in Oberroßbach bepflanzt. Das Projekt erfolgte im Rahmen des Streuobstprogramms des Werra-Meißner-Kreises, durch das jeder gepflanzte Baum mit 60.- € bezuschusst wird.

 

Gepflanzt wurden insgesamt 25 hochstämmige Obstbäume18 Äpfelbäume, 3 Birnbäume, 2 Zwetschgen und 2 Esskastanien. Damit wurden auf einer Wiese eine Neuanpflanzung vorgenommen und auf der anderen der bestehende alte Kirschbaumbestand ergänzt.

 

Folgende alte Regionalsorten wurden gepflanzt:

Apfel: Roter Berlepsch Grau Renette Gravensteiner Jakob Level Roter James Grieve Ontario Schöner von Nordhausen Weißer Winterglockenapfel Baumanns Renette Adelsleber Kalvill

Birne: Frühe von Treveaux, Gellerts Butterbirne, Gute Graue

Zwetschge: Hauszwetschge

 

Die beiden Flächen wurden dem NABU von Hessen-Forst zur Verfügung gestellt. Mit den beiden Pächtern sowie dem Bewirtschafter wurde die Aktion abgestimmt, insbesondere auch die Sicherungsmaßnahmen gegen das Weidevieh.

 

Bei trockenem und nicht zu kaltem Wetter traf sich die Pflanzgruppe um 9.00 Uhr. Nach 2 Stunden gab es von Sonja und Gudrun belegte Brötchen mit Kaffee und Tee. So gestärkt wurden bis zum Mittagessen die restlichen Bäume gepflanzt.

 

Nach einer kräftigen Gulaschsuppe wurden am Nachmittag noch Pfosten zur Stammsicherung eingeschlagen. Hierzu wurde eine Ramme genutzt, wie das nebenstehende Foto zeigt. Die endgültige Sicherung der Stämme mit Drahtumwicklung erfolgte einige Tage später.

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2016 am 15. Februar 2016

 

 

 

 

PROTOKOLL

 

 

 

1.     Eröffnung: Vom Vorsitzenden wurde die Sitzung eröffnet und die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlussfähigkeit festgestellt.

 

 2.     Kassenprüfung: Da beide gewählten Kassenprüfer zu spät bzw. gar nicht zur Sitzung erschienen waren, wurden 2 Ersatzprüfer gewählt, die vor den weiteren Tagesordnungspunkten die Kasse prüften. Hierbei wurden keine Beanstandungen festgestellt.

 

 3.     Ehrung verstorbener Mitglieder:  In einer Schweigeminute wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.

 

 4.     Wahl eines Schriftführers:  Es konnte kein Kandidat für das Vorstandsamt gefunden werden.

 

 5.     Bericht des Vorstandes

 

5.1   Im vergangenen Jahr fanden absprachegemäß mehrere Sitzungen des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes sowie interessierter Mitglieder statt. Dabei wurden vor allem anstehende Projekte wie die Realisierung des Schwalbenhauses u.a. besprochen. Großen Anteil nahm die geplante Errichtung von Windkraftanlagen auf der Hausfirste ein. Es wurde eine gemeinsame, ablehnende  Stellungnahme unter besonderem Bezug auf das Vorkommen des Schwarzstorches erarbeitet. Trotz guter Argumente wurden die Einwände nicht berücksichtigt, der Bau der Anlagen hat mittlerweile begonnen. Aufgrund der wenig hilfreichen bzw. unklaren Positionierung des Landesverbandes haben 2 langjährige Mitglieder ihre Mitgliedschaft gekündigt, was sehr bedauert wurde. Es wurde verabredet, die Treffen weiterhin regelmäßig ca. alle 6 Wochen durchzuführen, um laufende Arbeiten zu besprechen und zu koordinieren. Hierzu werden vom Vorsitzenden folgende Termine für das Jahr 2016 vorläufig benannt:

 

       28. März   /   09. Mai   /   20. Juni   /   01. August   /   12. September   /   31. Oktober   /   12. Dezember.

 

       Die Termine sind als Rahmen zu sehen und bei Absprache auch veränderbar. Hierrüber wird im Aushang des NABU beim Gasthaus Knobel frühzeitig informiert.

 

       Die Treffen finden um 19.30 Uhr im Gasthaus Knobel statt. Eingeladen hierzu sind wie bisher auch interessierte Mitglieder außerhalb des Vorstandes.

 

5.2   Zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres wurde folgendes berichtet:

 

       a)     Die von Eckhard Holtzmann und Bruno Hoffmann betreuten Pflegemaßnahmen am Naturdenkmal Blocksberg wurden durch Beweidung und Gehölzrückschritt fortgeführt.

 

       b)    Die Pflegemaßnahmen an den Teichen am Berkesbach konnten aufgrund der Witterungsverhält-nisse und den damit nicht festgefrorenem Untergrund noch nicht durchgeführt werden und sind nochmals verschoben worden.

 

       c)     An der Aktion saubere Landschaft der Roßbacher Vereine am 21. März 2015 nahmen auch Mitglieder des NABU Roßbach teil.

 

       d)    Zur bundesweiten Aktion Stunde der Gartenvögel wurden in Roßbach und Ellingerode Kartierunterlagen verteilt, die großenteils an den Bundesverband NABU zurückgeschickt wurden.

 

       e)     Zur Realisierung des Schwalbenhauses wurde von Jochen Brandt der Bauantrag eingereicht, er ist mittlerweile genehmigt. Die Realisierung ist für Frühjahr 2016 geplant. Weiterhin konnten 2 Spenden von der Sparkasse und der Jagdgenossenschaft eingeworben werden.

 

       f)     Zur Anlage einer Streuobstwiese in Oberroßbach wurde ein Förderantrag beim Landkreis eingereicht. Es wurde für 2016 die Zusage zur Förderung von 30 Obstbäumen erteilt.

 

 

 

6.      Bericht des Kassenprüfers: Der Kassenprüfer Heiko Benduhn berichtete über die seit der letzten Jahreshauptversammlung erfolgten Einnahmen und Ausgaben. Die Kasse weist einen Überschuss aus, die Kassenprüfer fanden keine Beanstandungen.

 7.     Entlastung des Vorstandes:  Nach dem Bericht wurde der Vorstand mit dem Kassenwart bei 3 Enthaltungen und keiner Gegenstimme entlastet.

 

 8.     Wahl eines neuen Kassenprüfers: Als neuer Kassenprüfer für den ausgeschiedenen Karl Heinz Sedlatschek wurde Rüdiger Sombrowski gewählt, Ulrich Hartmann bleibt zweiter Kassenprüfer.

 

 9.     Geplante Aktivitäten: Folgende Aktivitäten wurden für das laufende Jahr wurden verabredet:

 

a)    Teilnahme an der Aktion saubere Landschaft der Roßbacher Vereine Anfang April 2016. Hierzu erklärten sich mehrere Mitglieder bereit. Dabei soll insbesondere auf Plastikabfall einer Roßbacher Firma am Orteingang geachtet werden.

 

b)    Die Teiche am Berksbach und im See sollen, sofern es die Witterung zulässt, nunmehr im Herbst und Winter unter Federführung von Rüdiger Sombrowski von Gehölz freigestellt werden.

 

c)    Die Errichtung eines Schwalbenhauses ist für das Frühjahr geplant. Hierzu werden sich am 22. Februar u.a. Rüdiger Sombrowski, Jochen Brandt, Karl Heinz Sedlatschek und Rüdiger Braun treffen, um die die Bauphase einzuleiten. Als Standort ist der Platz oberhalb der Glascontainer in der Oberen Bachstraße vorgesehen.

 

d)    Die Pflanzung der Obstbäume in Oberroßbach, für die 1.800,00 € vom Landkreis zugesagt sind, ist für den 12. März 2016 vorgesehen. Hierzu haben mehrere Mitglieder ihre Mitarbeit zugesagt. Eine gewisse Federführung wird Klaus Raab übernehmen, der auch die Pflege der jungen Bäume in den kommenden Jahren übernehmen will. Neben Apfelbäumen sollen auch einige Zwetschgen und 2 Esskastanien gepflanzt werden.

 

e)    Die schon im vergangenen Jahr von Werner Haaß angebotene Exkursion an die renaturierte Eder soll am 22. Mai 2016 durchgeführt werden. Hierzu werden Handzettel in Roßbach und Ellingerode verteilt, sodass auch Nichtmitglieder eingeladen werden können. Sollten sich genug jüngere Interessenten finden, ist auch eine parallel durchgeführte Kanufahrt auf der Eder denkbar.

 

f)     Weiterhin bietet Hajo Bittner eine Exkursion zur Beobachtung und Bestimmung von Libellen und Schmetterlingen auf den Trockenrasen an. Diese sollen im Sommer durchgeführt werden.

 

g)    Auf Vorschlag von Hartmut Benduhn bietet der NABU Roßbach dem Ortsvorstand an, auf dem Emil-Jank-Platz einen neuen Baum zu pflanzen. Zur Förderung der Bienen und Hummeln wird ein zwar nicht heimischer, dafür aber sehr spät und reichhaltig blühender Chinesischer Blasenbaum vorgeschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Roßbach, den 16. Februar 2016

 

 

Kommentar zur Nutzung der Windenergie im Kaufunger Wald aus Sicht des Rauhfußkauzes - von Heiko Benduhn


Gott zum Gruß, liebe Mitmenschen. Wenn Sie erlauben, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Ich bin der Raufußkauz, eine Eule von den eisigen Höhen des Kaufunger Waldes. Man nennt mich so, weil mein Gefieder bis zu den Füßen reicht. Ich bin 25cm groß und lebe hier mit meiner Frau in einem dichten Nadelwald. Weil unser Nachwuchs noch nicht fliegen kann, befindet sich dieser sicher in ca. 9 Metern Höhe in einer kleinen Höhle im Baumstamm einer alten Buche. Die Baumhöhle hat uns unser Kollege, der Schwarzspecht, freundlicherweise zur Nachnutzung überlassen. Meine Vorfahren bewohnen seit der Eiszeit über tausende von Generationen dieses Waldgebiet. Wir bevorzugen die kühlen Höhenzüge der Mittelgebirge........weiter unter Windkraft Kaufunger Wald

 

 


Aktion Saubere Landschaft 2015

An der Aktion saubere Landschaft, die am 21. März 2015 von mehreren Vereinen in Roßbach durchgeführt wurde, haben sich von der NABU Ortsgruppe Roßbach mehrere Mitglieder beteiligt. Bei einer Begehung des Wilhelmshäuser Baches bis Ellingerode durch die Ortsgruppe wurden Plastik und Flaschen aus dem Bach und seinen Ufern sowie von den Teichen oberhalb von Ellingerode aufgesammelt und 3 große Müllsäcke hiermit gefüllt.

 

 

Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vom 13. März 2015 steht unter Aktuelles


In der Mitgliederversammlung am 27. Juni 2014 wurde ein neuer Vorstand gewählt.

 

 

 

 

 

Vogel des Jahres 2015 ist der Habicht

Dem Jahr des lachenden Grünspechts folgt 2015 das Jahr des Habichts, der nicht immer ein heiteres Leben hat. Dabei wird unser Jahresvogel seit jeher bewundert für sein Jagdgeschick: Äußerst wendig verfolgt er seine Beute auch im Unterholz und fängt sie mit höchster Präzision. Von Natur aus jagt er unter anderem Tauben und Hühnervögel, was ihm den wenig schmeichelhaften Ruf als „Hühnerhabicht“ einbrachte, der zur Strecke gebracht werden muss.

Obwohl die Jagd auf Greifvögel seit 1970 verboten ist, werden sie abgeschossen, gefangen oder vergiftet. Zielart Nummer eins der illegalen Greifvogelverfolgung ist dabei der Habicht. Über Generationen haben die Tiere daher gelernt, wachsam gegenüber dem Menschen zu sein. Auf dem Land ist der wendige Jäger scheu und kaum zu sehen. Anders in der Stadt: Seit den 1980er Jahren besiedeln Habichte immer mehr europäische Metropolen. So weist Berlin inzwischen eine der höchsten Siedlungsdichten von Habichten weltweit auf.

Augen auf: Unser Jahresvogel 2015 und seine Verwandten brauchen Ihre Hilfe. Melden Sie den Behörden Straftaten an diesen faszinierenden Tieren. Mobilisieren Sie Natur- und Tierfreunde, um die illegale Verfolgung auf Greifvögel zu stoppen.

Weitere Habicht-Infos finden Sie unter www.vogel-des-jahres.de

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