Willkommen NABU Gruppe Roßbach e.V.

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


Erfahren Sie mehr über uns!

 

 

 


Errichtung eines Schwalbenhauses am 12. April 2017

 

 

Am 12. April 2017 haben wir im Ortszentrum von Roßbach unser neues Schwalbenhaus aufgestellt, rechtzeitig vor Eintreffen der Mehlschwalben. Das Schwalbenhaus soll dieser Art zusätzliche Nistmöglichkeiten bieten, insgesamt wurden 12 künstliche Nester am Haus angebracht. Daneben ist ausreichend Platz für zahlreiche, durch die Schwalben selbstgebaute Nester.

Zusätzlich wurden 2 Einstiegslöcher für Fledermäuse vorgesehen.

Das Schwalbenhaus wurde in ehrenamtlicher Tätigkeit der Mitglieder sowie von professionellen Helfern aus der Handwerkerschaft (siehe Artikel unten) erstellt und dann am 12. April 2017 auf den vorbereiteten Mast gesetzt. Dazu gab es Kaffee und Kuchen für die interessierten Bürger.

 

 

 

 

 


Pflanzung von Obstbäumen am 12. März 2016

 


 

Am 12. März 2016 wurden durch 10 Mitglieder unseres Ortsverbandes 2 Streuobstwiesen in Oberroßbach bepflanzt. Das Projekt erfolgte im Rahmen des Streuobstprogramms des Werra-Meißner-Kreises, durch das jeder gepflanzte Baum mit 60.- € bezuschusst wird.

 

Gepflanzt wurden insgesamt 25 hochstämmige Obstbäume18 Äpfelbäume, 3 Birnbäume, 2 Zwetschgen und 2 Esskastanien. Damit wurden auf einer Wiese eine Neuanpflanzung vorgenommen und auf der anderen der bestehende alte Kirschbaumbestand ergänzt.

 

Folgende alte Regionalsorten wurden gepflanzt:

Apfel: Roter Berlepsch Grau Renette Gravensteiner Jakob Level Roter James Grieve Ontario Schöner von Nordhausen Weißer Winterglockenapfel Baumanns Renette Adelsleber Kalvill

Birne: Frühe von Treveaux, Gellerts Butterbirne, Gute Graue

Zwetschge: Hauszwetschge

 

Die beiden Flächen wurden dem NABU von Hessen-Forst zur Verfügung gestellt. Mit den beiden Pächtern sowie dem Bewirtschafter wurde die Aktion abgestimmt, insbesondere auch die Sicherungsmaßnahmen gegen das Weidevieh.

 

Bei trockenem und nicht zu kaltem Wetter traf sich die Pflanzgruppe um 9.00 Uhr. Nach 2 Stunden gab es von Sonja und Gudrun belegte Brötchen mit Kaffee und Tee. So gestärkt wurden bis zum Mittagessen die restlichen Bäume gepflanzt.

 

Nach einer kräftigen Gulaschsuppe wurden am Nachmittag noch Pfosten zur Stammsicherung eingeschlagen. Hierzu wurde eine Ramme genutzt, wie das nebenstehende Foto zeigt. Die endgültige Sicherung der Stämme mit Drahtumwicklung erfolgte einige Tage später.

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2020 am 09. März 2020 

 

 

 

PROTOKOLL

 

zur Jahreshauptversammlung des NABU Roßbach am 09. März 2020

 

 

 

 

 

1.         Eröffnung: Vom Vorsitzenden wurde die Sitzung eröffnet und die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlussfähigkeit festgestellt.

 

Es wurde an das ehemalige Vereinsmitglied Bruno Hoffmann erinnert, der im letzten Jahr verstorben ist. Bruno Hoffmann hat sich über viele Jahre aktiv an der Vereinsarbeit beteiligt.

 

Weiterhin wurden zwei interessierte Gäste begrüßt, die seit einiger Zeit in Roßbach wohnen.

 

2.         Wahl eines Schriftführers: Es konnte kein Kandidat für das Vorstandsamt gefunden werden.

 

3.         Bericht des Vorstandes

 

3.1   Zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres wurde folgendes berichtet:

 

       a)     Die vom NABU angepflanzte Streuobstwiese in Oberroßbach wird weiterhin von Klaus Raab gepflegt.

 

       b)    An der Aktion saubere Landschaft der Roßbacher Vereine nahmen im Frühjahr 2019 mehrere Mitglieder des NABU Roßbach teil. Wie jedes Jahr wurde am Wilhelmshäuser Bach gesammelt.

 

       c)     Die von Eckhard Holtzmann betreuten Pflegemaßnahmen am Naturdenkmal Blocksberg wurden durch Beweidung und Gehölzrückschritt fortgeführt. Auch für 2020 werden entsprechende Gelder bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt.

 

       e)     Im Sommer fand eine Exkursion von Hajo Bittner zur Beobachtung und Bestimmung von Schmetterlingen auf den Kessstieg statt, an der sich mehrere Mitglieder beteilligten.

 

4.         Bericht des Kassenprüfers und des Kassenwarts: Der Kassenprüfer Jochen Brandt berichtete von der Kassenprüfung und bescheinigte dem Kassenwart eine einwandfreie Buchführung. Heiko Benduhn als Kassenwart berichtete über die seit der letzten Jahreshauptversammlung erfolgten Einnahmen und Ausgaben. Die Kasse weist einen leichten Überschuss aus.

 

5.         Entlastung des Vorstandes: Nach dem Bericht wurde der Vorstand mit dem Kassenwart ohne Gegenstimmen entlastet.

 

6.         Neuwahl des gesamten Vorstandes: Nachdem der 1. Vorsitzende eine Wiederwahl für sich ausgeschlossen hat, wurde als 1. Vorsitzender Werner Haaß und als 2. Vorsitzender Klaus Raab nahezu einstimmig (1 Enthaltung) neu in diese Vorstandsämter gewählt. Ebenfalls wurde Heiko Benduhn in seinem Amt als Kassenwart einstimmig bestätigt.

 

7.         Geplante Aktivitäten: Folgende Aktivitäten wurden für das laufende Jahr verabredet:

 

       a)     Aktion saubere Landschaft: diese findet Anfang April statt. Eine genaue Terminierung und Einladung erfolgt per Mail durch den Vorstand.

 

       b)    Die Pflege der Obstbäume wird fortgeführt, hierzu hat sich Klaus Raab bereit erklärt.

 

       c)     Die Pflege des Blocksberges soll unter Federführung des NABU-Roßbach fortgeführt werden. Dabei wird auf die Mithilfe und Erfahrung von Eckhard Holtzmann gesetzt.

 

       d)    Es soll eine Exkursion in den Kellerwald durchgeführt werden, die letztes Jahr leider nicht durchgeführt werden konnte. Dies wird federführend von Werner Haaß organisiert, ein Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

       e)     Geprüft wird die Anlage einer Blühwiese auf dem Pfaffenberg. Die derzeit widerrechtlich genutzte Wiese soll in den nächsten Wochen umgebrochen und dann eingesät werden. Hinsichtlich des zu verwendenden Saatgutes sowie der Alternative einer ungelenkten Sukzessionsentwicklung soll ein Vegetationskundler der Uni Witzenhausen befragt werden.

 

       f      Der Stadt Witzenhausen soll vorgeschlagen werden, ein Pflegekonzept für die Gehölzschnittmaßnahmen am Wilhelmshäuser Bach zu erarbeiten, da dort, ebenso wie am Krumbach, zu viele Gehölze beschnitten werden. In diesem Zusammenhang kann die Bachpatenschaft reaktiviert werden.

 

       g     Ulrich Hartmann bietet einen Vortrag über seine Reise in die Arktis an. Termin und Ort werden noch festgelegt und bekannt gegeben.

 

       h      Der neue Vorsitzende regt an, eine Versammlung durchzuführen, auf der neue Ideen für zukünftige Aktivitäten gesammelt werden.

 

 

 

8.         Verschiedenes:

 

 

 

       a      Angesprochen wurde noch einmal die Bachpatenschaft Wilhelmshäuser Bach. Hierzu wird auf das Protokoll vom 02. April 2019 zur Jahreshauptversammlung 2019 verwiesen. Dort heißt es:

 

„Die vertraglich mit der Stadt beschlossene Bachpatenschaft für den Wilhemshäuser Bach wurde mit der Bauverwaltung und dem Baubetriebshof erörtert. Sie wird künftig so wahrgenommen, dass vor erforderlichen Maßnahmen am Bach der NABU Roßbach einbezogen wird und die Stadt bzw. den Baubetriebshof fachlich berät. Die Pflicht zu eigenständigen Arbeiten des NABU, z.B. Fällungs-, Schnitt oder Räumungsarbeiten sind durch die Bachpatenschaft nicht begründet.„

 

 

 

       b     Angeregt wurde, da mehrere Mitglieder sowie nunmehr auch 1. und 2. Vorsitzender aus Ellingerrode kommen, den Vereinsnamen in NABU Roßbach/Ellingerode e.V. zu ändern. Dies könnte auch zu weiteren Mitgliedern au Ellingerode führen. Hierfür ist eine Satzungsänderung erforderlich, die auf einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten zu beschließen ist. Die geplante Änderung ist mindestens 2 Wochen vor der Versammlung in der Einladung bekannt zu geben. Das Amtsgericht ist über die Änderung anhand des Formulars „B Anmeldung von Satzungsänderungen zur Eintragung in das Vereinsregister“ zu unterrichten.

 

 

 

 

 

 

 
 

Roßbach, den 10. März 2020

 

 

Kommentar zur Nutzung der Windenergie im Kaufunger Wald aus Sicht des Rauhfußkauzes - von Heiko Benduhn


Gott zum Gruß, liebe Mitmenschen. Wenn Sie erlauben, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Ich bin der Raufußkauz, eine Eule von den eisigen Höhen des Kaufunger Waldes. Man nennt mich so, weil mein Gefieder bis zu den Füßen reicht. Ich bin 25cm groß und lebe hier mit meiner Frau in einem dichten Nadelwald. Weil unser Nachwuchs noch nicht fliegen kann, befindet sich dieser sicher in ca. 9 Metern Höhe in einer kleinen Höhle im Baumstamm einer alten Buche. Die Baumhöhle hat uns unser Kollege, der Schwarzspecht, freundlicherweise zur Nachnutzung überlassen. Meine Vorfahren bewohnen seit der Eiszeit über tausende von Generationen dieses Waldgebiet. Wir bevorzugen die kühlen Höhenzüge der Mittelgebirge........weiter unter Windkraft Kaufunger Wald

 

 


Aktion Saubere Landschaft 2015

An der Aktion saubere Landschaft, die am 21. März 2015 von mehreren Vereinen in Roßbach durchgeführt wurde, haben sich von der NABU Ortsgruppe Roßbach mehrere Mitglieder beteiligt. Bei einer Begehung des Wilhelmshäuser Baches bis Ellingerode durch die Ortsgruppe wurden Plastik und Flaschen aus dem Bach und seinen Ufern sowie von den Teichen oberhalb von Ellingerode aufgesammelt und 3 große Müllsäcke hiermit gefüllt.

 

 

Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vom 13. März 2015 steht unter Aktuelles


In der Mitgliederversammlung am 27. Juni 2014 wurde ein neuer Vorstand gewählt.

 

 

 

 

 

Vogel des Jahres 2015 ist der Habicht

Dem Jahr des lachenden Grünspechts folgt 2015 das Jahr des Habichts, der nicht immer ein heiteres Leben hat. Dabei wird unser Jahresvogel seit jeher bewundert für sein Jagdgeschick: Äußerst wendig verfolgt er seine Beute auch im Unterholz und fängt sie mit höchster Präzision. Von Natur aus jagt er unter anderem Tauben und Hühnervögel, was ihm den wenig schmeichelhaften Ruf als „Hühnerhabicht“ einbrachte, der zur Strecke gebracht werden muss.

Obwohl die Jagd auf Greifvögel seit 1970 verboten ist, werden sie abgeschossen, gefangen oder vergiftet. Zielart Nummer eins der illegalen Greifvogelverfolgung ist dabei der Habicht. Über Generationen haben die Tiere daher gelernt, wachsam gegenüber dem Menschen zu sein. Auf dem Land ist der wendige Jäger scheu und kaum zu sehen. Anders in der Stadt: Seit den 1980er Jahren besiedeln Habichte immer mehr europäische Metropolen. So weist Berlin inzwischen eine der höchsten Siedlungsdichten von Habichten weltweit auf.

Augen auf: Unser Jahresvogel 2015 und seine Verwandten brauchen Ihre Hilfe. Melden Sie den Behörden Straftaten an diesen faszinierenden Tieren. Mobilisieren Sie Natur- und Tierfreunde, um die illegale Verfolgung auf Greifvögel zu stoppen.

Weitere Habicht-Infos finden Sie unter www.vogel-des-jahres.de

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